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31. März 2026
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Olga Shparaga – Die Revolution hat ein weibliches Gesicht

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Können Fürsorge und Solidarität zu einer politischen Waffe gegen eine Diktatur werden? Im Sommer 2020 blickte die Welt auf Belarus, wo hunderttausende Menschen gegen das Lukaschenko-Regime aufbegehrten – angeführt von mutigen Frauen in Weiß. Die Philosophin und Aktivistin Olga Shparaga, eine der profiliertesten Stimmen der belarussischen Opposition, analysiert in ihrem Buch, wie aus dem Widerstand gegen Wahlfälschung eine friedliche, weibliche und postnationale Revolution erwuchs. Mit einer Mischung aus scharfsinniger Theorie und persönlichem Erleben berichtet sie von der Transformation einer Gesellschaft, in der Care-Arbeit zum politischen Akt wird. Ein Abend über Zivilcourage, internationale Solidarität und die Frage, was wir von der belarussischen Demokratiebewegung für unsere eigene Freiheit lernen können.
Über die Autorin: Olga Shparaga, geboren 1974, studierte Philosophie in Minsk und Bochum. Sie gründete das European College of Liberal Arts in Belarus (ECLAB) und ist Mitglied der feministischen Gruppe des Koordinierungsrates der Opposition. Nach mehrfacher Verhaftung im Jahr 2020 lebt sie heute im Exil. Für ihr Engagement und ihr literarisches Werk wurde ihr 2024 der Voltaire-Preis der Universität Potsdam verliehen.
Veranstaltungsort
JoLa im Kulturhaus Süderelbe
Am Johannisland 2
21147 Hamburg-Neugraben
https://www.kulturhaus-suederelbe.de/seite/423016/jola.html
Telefon: 040 - 7967222
E-Mail:



